Projekt Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern (CoBi)

Im Projekt CoBi (Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern) sollen durch Schulschließungen in ihrem Lernen besonders beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler identifiziert und ihnen ein psychologisches Beratungsangebot unterbreitet werden. Dieses wird über die Beratungsstelle MainKind realisiert. Neben den Lernproblemen werden zudem die sozial-emotionalen Belastungen untersucht.

Über Leitfadeninterviews mit Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wird herausgearbeitet, welche Gruppen von Schülerinnen und Schüler besonders gefährdet sind und wo konkret ihre Probleme liegen.

Darauf aufbauend wird ein computerbasiertes Online-Screening-Instrument zur Identifikation besonders gefährdeter Schülerinnen und Schüler zusammengestellt. Mit diesem wird ermittelt, ob ein Individuum Gefahr läuft den Schulabschluss nicht zu schaffen und welche Problemlage vorliegt.

Die Ergebnisse des Screenings werden dann verwendet, um gefährdete Schülerinnen und Schüler  im Rahmen eines individuellen psychologischen Beratungsangebots dabei zu unterstützen durch die Nutzung ihrer individuellen Ressourcen zu einem effektiveren Lernen zu kommen.

Das CoBi-Unterstützungssystem – bestehend aus Online-Screening-Instrument und individueller psychologische Beratung ‑ wird auf Basis eines experimentellen Versuchsansatzes evaluiert. Nachgewiesene Wirksamkeit vorausgesetzt, besteht ein explizites Ziel des Projekts in der effektiven Verbreitung des Unterstützungssystems, damit möglichst viele Jugendliche effektiv unterstützt werden können.

Weitere Informationen zum CoBi-Unterstützungssystem finden sich auf der CoBi-Website.

Das Projekt wird vom Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen unterstützt.

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Frey, Dr. Thomas Dreisörner, Dr. Christoph König 

Mitarbeiter*innen aus der Arbeitseinheit: Marion Schneckenbühl

Gefördert wird das Projekt durch die Beisheim Stiftung und den Goethe Corona Fonds