Laufende Projekte

Hoch informatives und Kompetenzorientiertes Feedback für das Digitale Lernen (HIKOF-DL)

Das HIKOF-DL Projekt hat zum Ziel, Hochschulen und Firmen dabei zu unterstützen, das Potential der durch die COVID-19-Pandemie rasant gewachsenen Datenbestände der Online-Lehre mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zu analysieren und in hochinformatives und kompetenzorientiertes Feedback für Studierende umzuwandeln. Dabei werden etablierte Open-Source-Softwarelösungen von der internationalen Learning Analytics-Community sowie die im KAT-HS-Projekt (gefördert vom BMBF) entwickelte KAT-HS Assessment Software weiterentwickelt und zu einem wirkungsmächtigen Open Source Tool für hoch informatives und kompetenzorientiertes formatives sowie summatives Feedback kombiniert. Das neu entstehende Feedback-System wird an der Goethe-Universität implementiert und in einer der größten Vorlesungen der Universität mit rund 1000 Studierenden evaluiert.  Das Projekt wird in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation sowie „studiumdigitale“, der zentralen E-Learning-Einrichtung der Goethe-Universität, durchgeführt. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Distr@l-Förderprogramms der hessischen Landesregierung.

 

Projektmitarbeiterunserer der Arbeitseinheit: Aron Fink und Patrick Naumann 

Laufzeit: Mai 2021 bis 2024

 

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Hendrik Drachsler, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Prof. Dr. Alexander Tillmann, Goethe-Universität Frankfurt am Main

   
     

Projekt Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern (CoBi)

Im Projekt CoBi (Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern) sollen durch Schulschließungen in ihrem Lernen besonders beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler identifiziert und ihnen ein psychologisches Beratungsangebot unterbreitet werden. Dieses wird über die Beratungsstelle MainKind realisiert. Neben den Lernproblemen werden zudem die sozial-emotionalen Belastungen untersucht.

Über Leitfadeninterviews mit Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wird herausgearbeitet, welche Gruppen von Schülerinnen und Schüler besonders gefährdet sind und wo konkret ihre Probleme liegen.

Darauf aufbauend wird ein computerbasiertes Online-Screening-Instrument zur Identifikation besonders gefährdeter Schülerinnen und Schüler zusammengestellt. Mit diesem wird ermittelt, ob ein Individuum Gefahr läuft den Schulabschluss nicht zu schaffen und welche Problemlage vorliegt.

Die Ergebnisse des Screenings werden dann verwendet, um gefährdete Schülerinnen und Schüler  im Rahmen eines individuellen psychologischen Beratungsangebots dabei zu unterstützen durch die Nutzung ihrer individuellen Ressourcen zu einem effektiveren Lernen zu kommen.

Das Cobi-Unterstützungssystem – bestehend aus Online-Screening-Instrument und individueller psychologische Beratung ‑ wird auf Basis eines experimentellen Versuchsansatzes evaluiert. Nachgewiesene Wirksamkeit vorausgesetzt, besteht ein explizites Ziel des Projekts in der effektiven Verbreitung des Unterstützungssystems, damit möglichst viele Jugendliche effektiv unterstützt werden können.

Das Projekt wird vom Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen unterstützt.

Im Projekt wirken momentan mit: Dr. Thomas Dreisörner (Koordination), Prof. Dr. Andreas Frey, Dr. Svenja Hammerstein, Dr. Christoph König. Außerdem die Studierenden Luise Krebel, Marion Schneckenbühl und Katharina Valko.

Gefördert wird das Projekt durch die Beisheim Stiftung und den Goethe Corona Fonds


Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung 2021 (IGLU/PIRLS)

Das Projekt IGLU (International: Progress in Reading Literacy Study [PIRLS]) 2021 untersucht auf Basis repräsentativer Daten die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Grundschulklasse. In Deutschland nehmen ca. 4.000 Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und Schulleitungen sowie ihre Eltern teil. Die identifizierten Schulleistungen in Deutschland können durch die internationale Ausrichtung des Projekts mit denen in anderen Ländern und Regionen der Welt verglichen werden. IGLU ist ein zentrales Element des Bildungsmonitorings in Deutschland und findet im Jahr 2021 zum fünften Mal statt. Im Fokus der IGLU Studie steht die Lesekompetenz und deren Zusammenhänge mit Merkmalen von Schülerinnen und Schülern (z.B. Lesemotivation), ihres Unterrichts (z.B. Leseunterrichtsstrategien), ihrer Schulen (z.B. Ganz- oder Halbtagsschule) und ihrer Familien (z.B. familiäre vorschulische Leseförderung).

Die IGLU Studie wird in einem Konsortium mehrerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland mit unterschiedlicher disziplinärer Verortung (Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik Deutsch, Psychologie) interdisziplinär und in enger Abstimmung mit internationalen Partnerinnen und Partnern durchgeführt. Die nationale wissenschaftliche Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Nele McElvany (Institut für Schulentwicklungsforschung, TU Dortmund). Prof. Dr. Andreas Frey ist Mitglied des wissenschaftlichen Konsortiums.

 

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Nele McElvany, TU Dortmund

Dr. Franziska Schwabe, TU Dortmund

Prof. Dr. Frank Goldhammer, DIPF Frankfurt am Main

Prof. Dr. Anita Schilcher, Universität Regensburg

Prof. Dr. Tobias Stubbe, Georg-August-Universität Göttingen

 

Laufzeit: März 2019 – März 2023

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Outcome-Indikatoren-Test für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (OIT-BNE)

Im Projekt OIT-BNE (Outcome-Indikatoren-Test für Bildung für Nachhaltige Entwicklung) wird eine disziplinübergreifende Kompetenzmodellierung angestrebt, die den Resultaten von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)-Maßnahmen bei Lernenden empirisch auf den Grund geht. Die Frage nach Effekten bei den Lernenden, die sich in deren Kompetenzen widerspiegeln, soll so bearbeitet werden. Am Ende wird ein Outcome-Indikatoren-Test zur Erfassung und Operationalisierung von BNE-Kompetenzen von Schüler*innen in Deutschland entwickelt.

Das Projekt wird an verschiedenen Standorten bearbeitet: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und Ackerdemia e.V. (Berlin). Als Partner unterstützt die Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie mit den Schwerpunkten Beratung, Diagnostik und Evaluation“ der Goethe-Universität Frankfurt das Projektteam durch die Durchführung von Datenanalysen, die Bereitstellung von Expertise zur Entwicklung eines adaptiven Tests, die Anpassung von adaptiver Testsoftware der Arbeitseinheit auf den Projektkontext und die Integration der im Projekt KAT-HS entwickelten kontinuierlichen Kalibrierungsstrategie von Fink, Born, Spoden und Frey (2018).

 

Projektmitarbeiter aus unserer Arbeitseinheit: Andreas Frey, Patrick Naumann und Aron Fink

 

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