Ausbildungsorganisation

 

Beginn der Ausbildung

Neue Kurse beginnen jeweils zum Sommersemester eines Jahres. Die erste Veranstaltung wird Anfang April durchgeführt. Auf Antrag ist es möglich, bis zu sechs Monate vor Beginn der theoretischen Ausbildung mit der praktischen Tätigkeit zu beginnen.

 

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren und umfasst insgesamt mindestens 4.200 Stunden. Die Ausbildung kann auch über einen Zeitraum von fünf Jahren verlängert werden.

Zeitlicher Ablauf

Die folgende Tabelle zeigt modellhaft den zeitlichen Ablauf der Ausbildung. Nicht aufgeführt sind hier die Vor- und Nachbereitungsstunden der Theorieveranstaltungen in Kleingruppen, die Vor- und Nachbereitungsstunden der Behandlungen und der Supervision sowie die Abfassung der Falldokumentationen. Sie erfolgen verteilt auf die Gesamtausbildungszeit und in Abhängigkeit von den persönlichen Erfordernissen.

1. Sem.

2. Sem.

3. Sem.

4. Sem.

5. Sem.

6. Sem.

 

160 Std.

140 Std.

100 Std.

100 Std.

100 Std.

-

Theorie

25 Std.

25 Std.

25 Std.

25 Std.

20 Std.

-

Selbsterfah­rung

600 Std.

600 Std.

600 Std.

-

-

-

Prakti­sche Tätigkeit

-

-

-

200 Std.

200 Std.

200 Std.

Prakti­sche Ausbil­dung

-

-

-

50 Std.

50 Std.

50 Std.

Super­vision


Nach dem 2. Semester sollte die Zwischenprüfung abgelegt werden.

Die praktische Tätigkeit und die praktische Ausbildung können im Fall der Verlängerung der Ausbildung auch in späteren Semestern durchgeführt werden.

Veranstaltungszeiten und –formen

Die theoretische Ausbildung findet in den Räumen des Ausbildungsinstituts (Varrentrappstr. 40-42), an einem festen Wochentermin (z.B. Mittwoch 17:30 bis 21:00 Uhr) oder an Wochenenden (z.B. Fr. 15.00 – 21.00 Uhr und Sa. 9.30 – 18.00 Uhr) statt.

Die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungsinhalte erfolgt in Kleingruppen von drei bis sechs Teilnehmern, die ihre Treffen selbst organisieren.

Die Gruppensupervision findet in Gruppen von vier Teilnehmern statt.

Die Selbsterfahrung wird von zwei Selbsterfahrungsleitern durchgeführt, wobei sich die Arbeit in Großgruppe und Kleingruppen sowie Einzelarbeit abwechselt.