In der Psychologie werden Verhalten, Erleben und Bewusstsein des Menschen während des ganzen Lebens untersucht. Dabei betrachtet die Psychologie den Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln: Seine Lern-, Gedächtnis- und Wahrnehmungsfähigkeiten werden von der Allgemeinen Psychologie untersucht. Wie sich Menschen in Gruppen verhalten, betrachtet die Sozialpsychologie. Ein weiteres Teilgebiet ist die Entwicklungspsychologie, die den Verlauf menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten zum Thema hat. Hinzu kommen die Einflüsse von Veranlagung und Charakter sowie des Umfelds, die der Gegenstand der Differentiellen Psychologie sind.
Die Psychologie betrachtet den Menschen unter verschiedenen Gesichtspunkten, ohne ihn als Ganzes aus dem Blick zu verlieren. Biologische, humane, soziale – und kulturwissenschaftliche sowie ökologische Sichtweisen ergänzen sich. Psychologie beschäftigt sich mit der
Die Psychologische Diagnostik beschäftigt sich
darüber hinaus mit der Konstruktion und Analyse von Diagnoseverfahren.
Unter Diagnose versteht man die Feststellung und graduelle Einordnung
psychologischer Merkmale unter Beachtung bestimmter Kriterien.
In der Psychologie als empirischer Wissenschaft haben die statistischen und experimentellen Methoden
eine besondere Bedeutung. Dabei beschränkt sich Statistik nicht nur auf
die Zusammenfassung und Darstellung von Daten, sondern die Statistik
ermöglicht auch die Überprüfung und objektive Entscheidungen zwischen
konkurrierenden inhaltlichen Hypothesen.
So liegt die Psychologie im Überschneidungsbereich vieler Einzeldisziplinen, die auf jeweils eigene Weise den Menschen zum Gegenstand haben. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsfelder, in denen Psychologen tätig sind.
In über 2000 Beratungsstellen arbeiten in Deutschland Psychologen mit klinisch-psychologischem Schwerpunkt in folgenden Bereichen: Beratung von Jugendlichen, jungen Volljährigen und Erwachsenen, Beratung von Familien und Paaren und Beratung bei Lebenskrisen oder sozialen Konfliktsituationen.
Allgemein gesprochen ist ein Self-Assessment eine
eignungsdiagnostische Testung, bei der die Durchführung und die
Verwertung der Ergebnisse allein in der Autonomie der Getesteten (also
in Ihrer Autonomie) liegt.
Das vorliegende Self-Assessment ist als
Entscheidungshilfe für die Wahl des Studienfachs Psychologie gedacht und
soll einen zentraler Bestandteil einer umfassenden Studiengangsberatung
sein.
Psychologie ist ein zeit- und arbeitsintensives Studium,
für welches sich weit mehr Interessenten bewerben als Plätze vorhanden
sind. Vor diesem Hintergrund sollen über dieses Self-Assessment
einerseits Informationen über die Studienvoraussetzungen und
Studienanforderungen für den Studiengang bereit gestellt werden,
andererseits sollen aber auch die Fähigkeiten, die Bedürfnisse und die
Erwartungen des Einzelnen mit den Anforderungen des Studienfaches
verglichen werden können.
Durch die Bereitstellung dieser
Informationen verfolgt das Self-Assessment das Ziel, Ihnen noch vor dem
Einreichen Ihrer Bewerbung ein möglichst differenziertes und
realistisches Bild darüber zu vermitteln, was auf Sie als
Psychologie-Student zukommen und wie ausgewählte persönliche Fähigkeiten
und Fertigkeiten, die mit Studienerfolg in Verbindung stehen, im
Vergleich zu bisherigen Studierenden ausgebildet sind.
Unsere
Motivation dahinter ist, die Studienzufriedenheit zugelassener
Studierender darüber zu erhöhen, dass die Erwartungen an das Studium
sich mit den tatsächlichen Anforderungen decken.
Das
Self-Assessment will Ihnen zu einer inhaltlich fundierten Entscheidung
verhelfen, kann letztlich aber nur eine von mehreren
Entscheidungsgrundlagen sein. Erste Validierungsstudien unterstreichen
jedoch, dass "gutes" Abschneiden im Test mit "gutem" Studienerfolg
einher geht.
Eines sollten Sie noch wissen: Ihre Ergebnisse
werden in anonymisierter Form gespeichert, um das Verfahren nach
wissenschaftlichen Kriterien ständig zu verbessern. Eine Zuordnung zu
Ihrer Person können jedoch nur Sie persönlich mittels Benutzername und
Passwort herstellen.
Für die Durchführung des Self-Assessments ist es nicht erforderlich,
dass Sie online bleiben. Sobald Sie ein Modul des Self-Assessments
heruntergeladen haben, werden Sie erst dann wieder aufgefordert die
Internetverbindung herzustellen, wenn Sie das Modul beendet haben. Ihre
Daten werden dann an den Server übermittelt und Ihre persönliche
Rückmeldung wird erstellt.
Das Self-Assessment ist in mehrere
Aufgabenblöcke gegliedert, die in drei Aufgabenmodule zusammengefasst
sind und insgesamt eine Bearbeitungszeit von ca. einer bis eineinhalb
Stunden erfordern. Zwischen den Aufgabenblöcken innerhalb der Module
haben Sie jeweils die Möglichkeit bis zu zehn Minuten Pause einzulegen;
zwischen den Modulen können die Pausen auch länger sein. Die einzelnen
Blöcke der drei zentralen Module befassen sich mit folgenden Themen:
Vor jedem Aufgabenblock erhalten Sie eine ausführliche Instruktion sowie eine Beispielaufgabe. Damit soll sichergestellt werden, dass Sie das Bearbeitungsprinzip vor dem Beginn der eigentlichen Aufgaben verstanden haben. Während der gesamten Bearbeitung des Self-Assessments ist es nicht möglich, zu bereits bearbeiteten Seiten zurückzukehren. Sobald Sie eine Seite bearbeitet und verlassen haben, können Sie daran keine Änderungen mehr vornehmen. Arbeiten Sie während der Bearbeitung des Self-Assessments bitte konzentriert und in zügigem Tempo.
Autoren: Dr. S. Reiß, Prof. Dr. H. Moosbrugger
© Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main. Institut für Psychologie.
Prof. Dr. Helfried Moosbrugger, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60323 Frankfurt am Main, September 2008.