Die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass Psychotherapie bei ca. 50% der Patient*innen zu dauerhaften Erfolgen führt. Die Erfolgsaussichten sind somit verbesserungsbedürftig. Verschiedene Faktoren können hierfür verantwortlich sein: komplexe Störungsmuster, Schwierigkeiten in der therapeutischen Beziehung, geringe Übereinstimmung zum Vorgehen oder Therapieziele, oder auch unklare Behandlungsentscheidungen. Bei eingeschränkter Prognose stellt prozessbasierte Therapie einen erfolgsversprechenden Ansatz dar, Diagnostik und therapeutische Entscheidungen durch Personalisierung zu verbessern. Kernprinzipien sind:
Ziel der Studie Prozessbasierte Therapie in psychotherapeutischer Praxis („PBaPP“) ist die Überprüfung der Machbarkeit des prozessbasierten Ansatzes in der psychotherapeutischen Praxis. Die Ergebnisse dienen der Anpassung des prozessbasierten Therapieansatzes an die Bedürfnisse von niedergelassenen Psychotherapeut*innen. Teilnehmen können interessierte approbierte Psychotherapeut*innen, unabhängig von der Fachkunde (KVT, psychodynamische Therapieverfahren, systemische Therapie). Voraussetzung ist die Teilnahme an drei Webinaren:
Termine
| 25.07.2026 | 09:30 - 18:30 |
| 15.08.2026 | 09:30 - 18:30 |
Die Veranstaltungen sind bei der Landespsychotherapeutenkammer Hessen mit insgesamt 20 Fortbildungspunkten akkreditiert.
Sie können sich auch für die Fortbildungsveranstaltung anmelden, ohne an der Praktiker-Studie teilzunehmen: http://www.frapbt.eu/
Falls Sie Fragen zu dieser Untersuchung haben, können Sie sich an folgende Email-Adresse wenden: Si.Mueller@psych.uni-frankfurt.de
Ressourcen (passwortgeschützt)
| Simon Müller, M.Sc. E-Mail: Si.Mueller@psych.uni-frankfurt.de |
| Studienleitung: | |
| Prof. Dr. Ulrich Stangier (Klinische Psychologie und Psychotherapie, Goethe-Universität Frankfurt) |
Prof. Dr. Stefan Hofmann (Humboldt-Professur, Philipps-Universität Marburg) |