Corona-Krisentelefon

Corona Krisentelefon
Tel.: 069-798 25102

Mo, Di, Do, Fr von 10.00 - 13.00 Uhr,
Mi von 11.00 - 13.00 Uhr

Trotz Aufhebung vieler Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus sind die anhaltenden sozialen Einschränkungen mit psychischen Beeinträchtigung verbunden.
Das Zentrum für Psychotherapie bietet ab 30.03.20 eine anonyme und kostenlose* telefonische Beratung für alle Betroffenen an, die Rat suchen, um mit der Situation besser umgehen zu können.

Unter der Telefonnummer 069-798 25102 können Sie zu den oben genannten Sprechzeiteneichen einen Beratungstermin vereinbaren.

Das Corona-Krisentelefon wird finanziell unterstützt von der Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Alle Therapeuten und Mitarbeiter, die an der Organisation des Corona-Krisentelefons beteiligt sind, bedanken sich ganz herzlich bei den großzügigen Stiftern!

                               

Psychologische Beratung für Patienten nach intensivmedizinischer Behandlung von Corona
Tel.: 069-798 25102
Nähere Informationen finden Sie hier.

Die intensivmedizinische Behandlung von Corona-Infektionen ist meist mit belastenden (künstliche Beatmung), mitunter schmerzvollen medizinischen Maßnahmen verbunden. Atemnot, die Befürchtung zu sterben, Verwirrungszustände, Wahrnehmungsstörungen, emotionale Hilflosigkeit und soziale Isolation können zeitweise extreme psychische Belastungen hervorrufen.Ca. 30-50 % aller Betroffenen können auch nach der Entlassung und körper-licher Erholung eine psychische Belastung entwickeln: belastendes Wiedererleben,  aufdringliche Vorstellungen und Erinnerungen, Albträume; starke Vermeidung von Situationen, die mit Erinnerungen verbunden sind (z.B. medizinische Untersuchungen); veränderte Sichtweise der eigenen Person oder des eigenen Lebens; erhöhte Anspannung und intensive Schreckhaftigkeit und Angst, depressive Stimmung, Interessenverlust, Antriebsmangel oder Schlafstörungen können als Symptome auftreten. Diese Symptome sind oftmals nur vorüber-gehend, können aber auch zu einer dauerhaften posttraumatischen Belastungsstörung führen. Diese Störung kann jedoch durch eine gezielte Psychotherapie gut behandelt werden.
Das Zentrum für Psychotherapie bietet eine Sprechstunde für Betroffene an, in der Informationen über mögliche seelische Folgen der Erkrankung und die Posttraumatische Belastungsstörung vermittelt werden. Bei Bedarf kann eine psychotherapeutische Behandlung angeboten werden.

Betroffene können sich unter der Telefonnummer 069-798 25102 oder per email an sekretariat-erw@zpt-gu.de  anmelden.


Das Gesundheitsamt Frankfurt betreibt eine hessenweite Hotline zu medizinischen Fragen 0800- 555 4666 täglich von 8 bis 20 Uhr.
Wenn Sie als an Covid-19 Erkrankter eine Absonderung/Isolierung oder als Kontaktperson eine häusliche Quarantäne vom Gesundheitsamt ausgesprochen bekommen haben, wenden Sie sich bitte auch mit psychosozialen Fragen an die/den Ihnen bekannte/n Mitarbeiter*in des Gesundheitsamtes.

Allgemeine Informationen: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2

Psychosoziale Informationen: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2/psychosoziale-beratung
Aufgrund des hohen Anrufaufkommens bitten wir Sie auch folgende Hotline-Angebote in Anspruch zu nehmen:

Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.):
0800 777 22 44, täglich zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar

"Nummer gegen Kummer" des deutschen Kinderschutzbundes:
https://www.nummergegenkummer.de; Jugendtelefon: 116 111; Elterntelefon: 0800 111 0 550