Kognitive Traumatherapie (CPT) für Geflüchtete mit Posttraumatischer Belastungsstörung

Die Therapieplätze in diesem Projekt sind alle vergeben. Ein Folgeprojekt zur Traumatherapie bei Geflüchteten soll im Sommer 2019 starten!

Menschen, die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland flüchten, haben häufig belastende Ereignisse (z. B. Folter, Angriffe oder Vergewaltigung) erlebt. In vielen Fällen können solche Erlebnisse zur Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung führen. Diese ist beispielsweise verbunden mit wiederkehrenden schmerzhaften Erinnerungen, Alpträumen, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen.

In diesem von der Aventis Foundation geförderten Projekt bieten wir Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine Therapie in Frankfurt oder Darmstadt an, die Ihnen helfen kann, besser mit den belastenden Erinnerungen zu Recht zu kommen.

 

Die Behandlung umfasst zwölf Doppelsitzungen (100 Minuten) und bei Bedarf bis zu vier Krisensitzungen (50 Minuten) bei einem speziell geschulten Traumatherapeuten. Der Therapeut hilft Ihnen, sich mit Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen, die mit den belastenden Erinnerungen zusammenhängen. Sie lernen, wieder ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zu bekommen. Bei Bedarf kann die Therapie von einem Dolmetscher für Farsi bzw. Arabisch unterstützt werden.

 

Einschlusskriterien:

  • Flucht aus einem unsicheren Land
  • Vorliegen einer Posttraumatische Belastungsstörung
  • Gute Kenntnisse in Deutsch, Englisch, Farsi oder Arabisch
  • Alter: 18 bis 65 Jahre
  • Möglichkeit, regelmäßig für die Dauer von acht Monaten an  den diagnostischen Untersuchungen und Therapiesitzungen  teilzunehmen und die dort vereinbarten Übungen zu Hause weiterzuführen

 

Ausschlusskriterien:

  • Aktuelle psychotherapeutische Behandlung
  • Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängingkeit
  • Akute Psychose oder Manie


Kontakt: 

Stella Kümmerle M.Sc.

kuemmerle@psych.uni-frankfurt.de

069-798 23994