Zeit für Lehre

Innovationen in der Lehre brauchen Zeit – um dem Rechnung zu tragen, bietet die Goethe-Universität das Programm „Zeit für Lehre“ für Professorinnen und Professoren an.

Das Programm zielt darauf ab, durch Reduktion des Lehrdeputats von bis zu 4 SWS für ein Semester Raum für die Entwicklung von Lehrinnovationen zu schaffen. Dies kann von der Umstrukturierung oder Neugestaltung von Modulen, Lehrveran¬staltungen und/oder Prüfungen über E-Learning-Formate oder neuartige Lehr-Lernformen bis zur Entwicklung von Materialien für die Lehre reichen.

Insbesondere die zunehmende Digitalisierung der Lehre erfordert neue Ideen und zum Teil neue Lehrkonzepte, die mit besonderen Tools unterstützt werden können. Das Programm zielt darauf ab, innovativen Ideen durch zusätzliche Zeit für Programmentwicklung und Implementation zur Realisation zu verhelfen.

„Zeit für Lehre“ will damit gezielt die Entwicklung und Umsetzung von Ideen fördern, die Lehre nachhaltig verbessern können, für die aber im regulären Lehr- und Forschungsalltag keine Zeit bleibt.

Damit während dieser Entwicklungsphase keine Lehre entfällt, kann das Lehrdeputat durch Lehraufträge ausgeglichen werden.

Das IKH bietet Ihnen ein breites Beratungsangebot, um Sie bei der Entwicklung von innovativen Lehrkonzepten, dem Schreiben von Anträgen für das Programm „Zeit für Lehre“, sowie bei der Implementation und Umsetzung der Programmideen zu unterstützen.

Bei Rückfragen sprechen Sie uns gerne an: hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de

Die Ausschreibung für das Wintersemester endet immer jeweils am 30.04. und für das Sommersemester am 15.11. eines Jahres.


Zielgruppe: Professorinnen und Professoren der Goethe-Universität

Förderung: Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Projekts Starker Start ins Studium. Die Förderung umfasst den Ausgleich eines Lehrdeputats im Umfang von maximal 4 SWS durch vergütete Lehraufträge. Zusätzlich anfallende Sach- und Reisekosten können leider nicht übernommen werden. Gefördert werden Konzepte, die nachhaltig zur Weiterentwicklung der Qualität und Digitalisierung von Lehre beitragen z.B. durch

  • die Entwicklung von eLearning oder Blended-Learning Formaten
  • die Neuentwicklung oder Umgestaltung von Lehrveranstaltungen
  • Konzeption neue Lehrformate (z.B. Service Learning, Peer Learning)
  • die Neu- oder Weiterentwicklung von Prüfungsformaten
  • die Entwicklung von Lernmaterialien

Besonders begrüßt werden Projekte, die auf die Digitalisierung der Lehre und eine Verbesserung der Studieneingangsphase abzielen. Die Goethe-Universität setzt sich auf Grundlage ihrer Gleichstellungs- und Diversitätsstrategie aktiv für eine diskriminierungssensible Lehre ein. Besonders bevorzugt werden Projekte, die Aspekte von Chancengerechtigkeit berücksichtigen  (zum Beispiel Barrierefreie Lehre/ Inklusion , Entgegenwirken von Rassismus, Berücksichtigung von heterogenem Vorwissen, etc.). Nicht gefördert werden Projekte, die im Rahmen der regulären Lehraufgaben bewältigt werden können oder die einen Nachhaltigkeit- und/oder Innovationscharakter vermissen lassen.

Antragstellung

  1. Bitte reichen Sie Ihre Antragsunterlagen (Antragsskizze mit Zeit- und Finanzierungsplan, verwenden Sie bitte die Vorlage) fristgerecht auf dem Dienstweg über Ihre/n Studiendekan*in beim IKH ein. Der/die Studiendekan*in sollte eine Stellungnahme verfassen und den Antragsunterlagen beifügen.
  2. Schicken Sie Ihre Antragsunterlagen bitte zusätzlich in elektronischer Form an hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de
  3. Nach Prüfung der formalen Vollständigkeit erstellt das IKH eine hochschuldidaktische Einschätzung des Konzepts und leitet die Anträge an das Präsidium zur Begutachtung weiter (VP für Studium und Lehre).
  4. Im Juni/November werden Sie über die Entscheidung des Präsidiums informiert.
  5. Im Falle einer Förderung reichen Sie zum Ende des geförderten Semesters einen kurzen Abschlussbericht ein.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das IKH.

Ansprechpartner*innen:

Samuel Gross, gross@psych.uni-frankfurt.de
Dr. Carmen Heckmann, heckmann@paed.psych.uni-frankfurt.de, -35361

Gefördert durch

   

Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“


Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im WiSe 2021/22

Prof. Dr. Tim Engartner (FB 03, Institut für Politikwissenschaft)

Titel: Integration von Unterrichtsvideos in Lehrveranstaltung „Fachdidaktische Grundlagen“ im Einklang mit UTB-Lehrbuch „Sozialwissenschaftliche Bildung“

Kurzbeschreibung: Das Vorhaben zielt darauf, die Einführungsveranstaltung für den LA-Studiengang „Politik und Wirtschaft“ mit dem Titel „Fachdidaktische Grundlagen“ neu zu konzipieren, und zwar einerseits um die Veranstaltung mit dem jüngst im UTB-Verlag veröffentlichten Lehrbuch „Sozialwissenschaftliche Bildung“ zu synchronisieren, andererseits aber auch, um Unterrichtsvideos über das Portal https://unterrichtsvideos.net/metaportal/ in das daraus erwachsende Veranstaltungskonzept zu integrieren. Zu der jedes Semester für rund 150 Studierende angebotenen Veranstaltung, die z. T. auch von zwei weiteren Mitarbeiterinnen meiner Professur abgehalten werden, wurde bereits ein ca. 400 Folien umfassendes Begleitmaterial entwickelt, da aber um Frage - und Problemstellungen schulischer Praxis ergänzt werden sol, um dem unstillbaren Verlangen nach Praxisbezug seitens der Studierenden zumindest näherungsweise Rechnung zu tragen.

 


Prof. Dr. Kerstin Gottschalk (FB 09, Institut für Kunstpädagogik)

Prof. Dr. Verena Kuni (FB 09, Institut für Kunstpädagogik)

Titel: Labor für lebendiges Lernen (LLL)

Kurzbeschreibung: Das LLL LABOR FÜR LEBENDIGES LERNEN ist eine offene Werkstatt, in der theoretisch und praktisch, wissenschaftlich-künstlerisch an und mit experimentellen Methoden und Formaten für ein gemeinsames und gemeinschaftliches, lebendiges Lernen im Feld Kunst – Medien – Kulturelle Bildung gearbeitet wird.* Wir wollen das LLL als an der Schnittstelle von Theorie und Praxis angesiedeltes Modul für alle unsere Studiengänge entwickeln, in dem die Studierenden sich selbst als forschende und gestaltende Akteur*innen und gemeinsam mit Ihren Dozent*innen als Lerngemeinschaft erfahren. In der Erprobungsphase werden wir – u.a. mit den Lehrbeauftragten – Modell-Programme realisieren und evaluieren, um anschließend die erfolgreichen Elemente im Zuge der Überarbeitungen unserer Studienordnungen in diese zu implementieren.

*Kunst schließt hier auch die Lehrämter im Fach Kunst ein.

 


Prof. Dr. Rainer Klump (FB 02; Institut für Empirische Wirtschaftsforschung und Internationale Wirtschaftspolitik)

Titel: Neukonzeption von Vorlesung, Übung und Tutorien der "Einführung in die Volkswirtschaftslehre" (OVWL) auf Basis von "CORE" / "The Economy"

Kurzbeschreibung: OVWL, die Einführungsveranstaltung zur Volkswirtschaftslehre im Bachelor-Studium, wird regelmäßig von mehr als 800 Studierenden besucht, darunter zahlreichen Nebenfach-Studierenden. OVWL basiert bislang auf Lehrbüchern, die ökonomisches Wissen in eher traditioneller Art vermitteln und wenig zu kritischem Denken herausfordern. Mit dem Projekt "CORE" und dem Open-Access-Lehrbuch "The Economy" liegt eine attraktive, explizit international und interdisziplinär ausgerichtete Alternative vor, die ausgehend von relevanten ökonomischen Fragen Einblicke in ökonomisches Denken vermittelt und die empirische Arbeitsweise der modernen Ökonomie betont. Die Neukonzeption der OVWL auf Basis von "CORE" soll inhaltlich neue Akzente setzen sowie neue Formate der digitalen Gruppenarbeit und der digitalen Leistungsprüfung entwickeln.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Neue Medien)

Titel: Planspiel virtueller Rundgang und Studiogalerie Neue Medien. Virtuelle Ausstellungsräume für den künstlerisch-praktischen Modulabschluss

Kurzbeschreibung: In den letzten Semestern sind unterschiedliche Handreichungen, Anleitungen, Tutorials, Lernbars, Erklärvideos u. ä. zum JugendKulturArchiv entstanden und für Lernende auf Olat bereitgestellt worden. Innerhalb der Seminare haben Studierende Erklärvideos in Stop Motion oder Legetechnik gedreht, die zum Teil mit einem hohen Zeit- und Materialaufwand einhergingen. Zurzeit sind viele Produkte auf den Markt, die den Dreh vereinfachen sollen. Ziel des Vorhabens Erklär mir – Apps & Software ist die Analyse der vorhandenen Apps und Software zur Erstellung eines Erklärvideos. Dabei wird jedoch nicht nur eine einfache und schnelle Umsetzung wichtig sein, sondern auch die Fragestellung, wie ein fertiges Video in künstlerischen Seminaren bewertet werden kann, wenn beispielsweise ein Algorithmus Illustrationen vorschlägt und den User*innen einen Teil des kreativen Prozesses abnimmt.

 


Prof. Dr. Ulrich Stangier (FB 05; Institut für Psychologie)

Titel: Entwicklung eines Lehrkonzepts für die Theorie-Module („BQT II“) des neu akkreditierten Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie

Kurzbeschreibung: Die vom Gesetzgeber im vergangenen Jahr verabschiedete Reform der Psychotherapieausbildung hat zur Folge, dass die bestehenden Psychologie-Bachelor und Psychologie-Master-Studiengänge an die neuen Regelungen angepasst werden müssen. Dadurch werden auch neue Rahmenbedingungen für die Lehre Psychotherapie geschaffen. Hierbei wird einerseits eine stärkere Orientierung an wissenschaftlicher Forschung, andererseits die Erhaltung der Verfahrensvielfalt gefordert. Daher soll ein detaillierter Katalog mit Lehrinhalten erstellt werden, der die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden der Psychotherapie einschließlich der in der Versorgung etablierten Behandlungsansätze ebenso aufgreift wie die in der gegenwärtigen Psychotherapieforschung sich abzeichnenden Weiterentwicklungen und Zukunftsthemen.

 


Prof. Dr. Simon Wendt (FB 10, Institut für England- und Amerikastudien)

Titel: Neukonzeption des Moduls „Grundlagen der amerikanischen Geschichte und Gesellschaft“

Kurzbeschreibung: Das Pflichtmodul „Grundlagen der amerikanischen Geschichte und Gesellschaft“ des Studiengangs B.A. American Studies soll auf ein nachhaltiges Inverted Classroom-Modell umgestellt werden. Dabei sollen eLearning und Peer-Learning zu integralen Bestandteilen des Moduls gemacht werden. Inhaltsvermittlung und Inhaltserschließung sollen fast vollständig digitalisiert werden. Online-Übungen bzw. Selbstlerntests (E-Assessments) sollen dabei helfen, Inhalts- und Methodenwissen zu überprüfen bzw. einzuüben und auf die Präsenzveranstaltungen vorzubereiten. Alle Teilnehmenden werden mit diesem Blended-Learning Format früh in der Studieneingangsphase zur Entwicklung eines selbständigen Lern- und Arbeitsstils animiert. Gleichzeitig sollen mithilfe von Problembasiertem-Lernen Kompetenzen in Bezug auf analytisches Denken, Kooperation und Kommunikation verbessert werden.

 



Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im SoSe 2021

Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien)

Titel: Moodle – eine neue Lernplattform für den Bereich Neue Medien am Institut für Kunstpädagogik

Kurzbeschreibung: In den letzten Semestern sind unterschiedliche Handreichungen, Anleitungen, Tutorials, Lernbars, Erklärvideos u. ä. zum JugendKulturArchiv entstanden und für Lernende auf Olat bereitgestellt worden. Im letzten Semester ist zusätzlich das e-Portfolio Mahara eingeführt worden, sodass die Phasen des Selbststudiums um kollaborative Arbeitsmöglichkeiten bereichert und die Selbst- sowie Fremdreflexion künstlerischer Prozesse im Seminarverlauf vereinfacht worden sind. Das e-Portfolio-System Mahara wird im Wintersemester 2020/2021 in Moodle integriert. Da die Verwendung von zwei Lernplattformen nicht sinnvoll ist, wird ein „Umzug“ von Olat zu Moodle notwendig. Hierbei sollen nicht nur die Dateien in eine neue Lernplattform umziehen, sondern auch die neuen Möglichkeiten, die Moodle bietet, ausprobiert werden. Ebenso soll eine gewinnbringende Verknüpfung zwischen Mahara und Moodle getestet werden.

 



Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im WiSe 2020/21

Prof. Dr. Brigitte Geißel (FB 03, Institut für Politikwissenschaft)

Titel: Konzeption von Einführungslehrveranstaltung M.A. Comparative Democracy

Kurzbeschreibung: Das Vorhaben zielt ab auf die Gestaltung der Studieneingangsphase des neuen englischsprachigen M.A. Studiengangs “Comparative Democracy”. Für die Studieneingangsphase sollen spezifische Lehrveranstaltungen und –konzepte entwickelt werden. Denn in dem englischsprachigen Studiengang wird aufgrund seiner internationalen Ausrichtung heterogenes Vorwissen vorliegen. Es müssen Veranstaltungen für die Studieneingangsphase konzipiert werden, welche die Wissens-Niveaus der Studierenden angleichen, wobei auf den Austausch unter den Studierenden besonderen Wert gelegt wird (Peer Learning). Da die Studierenden aus unterschiedlichen (internationalen) Kontexten stammen werden, ist gerade die Gestaltung der Studieneingangsphase von besonderer Bedeutung und muss der diversen Studierendenschaft angepasst werden.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien)

Titel: Erklär mir - Apps & Software

Kurzbeschreibung: In den letzten Semestern sind unterschiedliche Handreichungen, Anleitungen, Tutorials, Lernbars, Erklärvideos u. ä. zum JugendKulturArchiv entstanden und für Lernende auf Olat bereitgestellt worden. Innerhalb der Seminare haben Studierende Erklärvideos in Stop Motion oder Legetechnik gedreht, die zum Teil mit einem hohen Zeit- und Materialaufwand einhergingen. Zurzeit sind viele Produkte auf den Markt, die den Dreh vereinfachen sollen. Ziel des Vorhabens Erklär mir – Apps & Software ist die Analyse der vorhandenen Apps und Software zur Erstellung eines Erklärvideos. Dabei wird jedoch nicht nur eine einfache und schnelle Umsetzung wichtig sein, sondern auch die Fragestellung, wie ein fertiges Video in künstlerischen Seminaren bewertet werden kann, wenn beispielsweise ein Algorithmus Illustrationen vorschlägt und den User*innen einen Teil des kreativen Prozesses abnimmt.

 



Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im SoSe 2020

Prof. Dr. Uwe Hassler (FB 02, Applied Econometrics and International Economic Policy)

Titel: Statistik-Training online: Eine interaktive Webseite

Kurzbeschreibung: Wir holen unsere Studierenden da ab, wo sie viel Zeit verbringen: auf ihren smarten Telefonen und Tablets. Mit HTML programmiere ich eine interaktive Webseite mit 12 Unterseiten. Sie enthalten Aufgaben mit eindeutigen Lösungen, typischerweise in Gestalt einer Formel. Die Lösung muss aus einzelnen, vorgegebenen Bausteinen zusammengesetzt und dazu komplett durchschaut werden. Manchmal braucht man 2, 3 oder 4 solcher Bausteine, in Anbetracht der großen Zahl an Antwortmöglichkeiten kommt man durch Raten daher nicht weit. Stattdessen wird man das Telefon oder Tablet nutzen, um in Chat-Groups über Lösungsvorschläge zu kommunizieren. Gezielte Hinweise auf der Webseite sind dabei hilfreich.

 


Prof. Dr. Frank Kügler (FB 10, Institut für Linguistik)

Titel: Q3 Phonologie: Neukonzeption und begleitende Lernpakete

Kurzbeschreibung: Das Qualifizierungsmodul Phonologie vertieft Grundlagen phonologischer Theorien sowie die phonologische Analyse empirischer Daten, und besteht aus einem Pflichtseminar und thematischen Seminaren. Es wird von Studierenden der Linguistik, Germanistik sowie des Lehramts besucht. Die Neukonzeption verfolgt drei Ziele. Einerseits sollen dem Pflichtkurs Phonologie forschungsbasierte Inhalte ergänzend hinzugefügt werden. Andererseits soll die Heterogenität der Studierenden berücksichtigt werden durch die Integration inhaltlicher Neuerungen in die Lehre und die Erstellung eines Basiskanons grundlegender phonologischer Kompetenzen. Schließlich werden als innovative Erweiterung begleitende Lernpakete erstellt, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Studierendengruppen ausgerichtet sind, Methodenkompetenz trainieren und interaktiv vor- und nachbereitend zur Verzahnung der Lehre beitragen.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien)

Titel: LernBar - LernArt

Kurzbeschreibung: Ziel des Vorhabens ist die Erstellung von Selbstlernprogrammen mithilfe des Autorensystems LernBar im Kontext künstlerisch-praktischer Seminare am Institut für Kunstpädagogik. Wie im vorherigen Semester wird es zunächst für die digitale Lehrer*innen-Bildung und damit für die künstlerischen Schwerpunkte mit ihren L3-Pflichtseminaren Fotografie, Video sowie Multimedia im Bereich Neue Medien getestet werden. Nach der Test-, Reflexions- und der damit einhergehenden Überarbeitungsphase soll es zukünftig auch in den anderen Seminaren eingesetzt werden. Durch die LernBar sollen die Phasen des Selbststudiums ausgeweitet werden. Der individuelle Lernprozess wird gestärkt, da die Lernbar als Einführung, Wiederholung und Vertiefung genutzt werden kann und so die Chancengleichheit in den heterogenen Lerngruppen erhöht.

 


Prof. Dr. David Käbisch (FB 06, Institut für Religionspädagogik)

Titel: Erklärfilme für den Religionsunterricht kennenlernen, reflektieren, erstellen und nutzen: Erarbeitung eines e-Learning Moduls im Modul „Grundlagen der Religionspädagogik (für L1, L2, L3 und L5)

Kurzbeschreibung: Seit dem WS 2018/19 entsteht im Rahmen der von der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung geförderten Lehrkooperationen mit außeruniversitären Partnern in Stadt und Region ein Portal mit Erklärfilmen zu religiösen Themen auf der Homepage des Religionspädagogischen Instituts der EKHN und EKKW (RPI). Die von Studierenden in Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Rein-Main in Offenbach (MOK) erarbeiteten Erklärfilme, in denen u.a. jüdische, christliche und muslimische Expertinnen und Experten zu Wort kommen, stehen kostenlos und nachhaltig der Bildungsarbeit in Kindergären, Schulen, Gemeinden und Universitäten zur Verfügung.

 


Prof. Dr. Susanne Schnell (FB 12, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik)

Prof. Dr. Rose Vogel (FB 12, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik)

Titel: Grundlagen der Mathematik und ihrer Didaktik – Entwicklung von Inhalts-/Lernpaketen und Methodenbausteinen für die Basismodule des Grundschullehramtsstudiengangs - Folgeantrag

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes soll ein forschungsorientiertes, das Mathematikbild stärkendes und nachhaltiges Konzept für die beiden Basis-Module L1M-G1 und L1M-G2 (Vorlesungen mit Übungen) im Grundschullehramtsstudiengang unter Berücksichtigung von Elementen des digitalen Lernens entwickelt werden. Ziel ist es, der besonderen Heterogenität und der – als Maßnahme gegen den Lehrermangel an Schulen – steigenden Anzahl der Studierenden im Grundschullehramt hochschuldidaktisch zu begegnen. Während in dem bewilligten „Zeit für Lehre“-Antrag des WiSe19/20 die jeweils ersten Veranstaltungsteile im Rahmen der Module L1M-G1 und L1M-G2 erfolgreich weiterentwickelt wurden, wurde im SoSe 2020 die Überarbeitung der jeweils zweiten Teile ermöglicht.

 



Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im WiSe 2019/20

Prof. Dr. Andreas Frey (FB 05, Institut für Psychologie)

Titel: Softwaretechnische Implementation des KAT-HS-Klausurkonzepts zur Administration kompetenzorientierter Klau­suren am Computer

Kurzbeschreibung: Die aktuell an Hochschulen üblichen Klausuren weisen aus Sicht der pädagogisch-psychologischen Diagnostik, der Pädagogischen Psychologie und der Psychometrie erhebliches Optimierungspotential auf. Im BMBF-Pro­jekt „Kriteriumsorientiertes adaptives Testen in der Hochschule ‑ KAT-HS“ wurde ein fächerübergreifend einsetz­bares Klausurkonzept entwickelt, mit dem diese Optimierungen realisiert werden können. Mit dem vorliegenden Projekt wird eine benutzerfreundliche R-basierte Open-Source-Software in Kooperation mit dem Hochschulrechenzentrum an der Goethe-Universität Frankfurt implementiert. Die Software bietet die Möglichkeit kompetenzorientierte E-Klausuren gemäß dem aktuellen wissenschaftlichen Stand ohne Vorkenntnisse im Messen und Testen und ohne Programmierkenntnisse fächerübergreifend zu verwenden.

 


Prof. Dr. Barbara Asbrand (FB 04, Institut für Pädagogik der Sekundarstufe)

Prof. Dr. Birgit Becker (FB 05, Institut für Soziologie)

Titel: Fachliche Profilierung der Vorlesung „Einführung Bildungswissenschaften: Erziehung und Innovation“

Kurzbeschreibung: Bei der Vorlesung handelt es sich um eine zentrale Veranstaltung der Studieneingangsphase aller Lehramts-studiengänge. Die Vorlesung wird in jedem Semester zweimal angeboten, bisher verantworten die Fachbereiche Gesellschaftswissenschaften und Erziehungswissenschaften jeweils eine Vorlesung. Die Einführung in die Themen ‚Erziehung’ und ‚Innovation’ ist eingebunden in das Gesamtkonzept des Einführungsmoduls BW-A, das u.a. eine einheitliche Abschlussklausur vorsieht. Dies erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Lehrenden beider Fachbereiche; bisher beschränkt sich diese allerdings auf die Entwicklung der Klausuraufgaben. Mit dem geplanten Vorhaben soll eine echte Kooperation entwickelt und eine interdisziplinär ausgerichtete Vorlesung konzipiert werden, die von beiden Fachbereichen gemeinsam verantwortet wird.

 


Prof. Dr. Susanne Schnell (FB 12, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik)

Prof. Dr. Rose Vogel (FB 12, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik)

Titel: Grundlagen der Mathematik und ihrer Didaktik – Entwicklung von Inhalts-/Lernpaketen und Methodenbausteinen für die Basismodule des Grundschullehramtsstudiengangs

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes soll ein forschungsorientiertes, das Mathematikbild stärkendes und nachhaltiges Konzept für die beiden Basis-Module L1M-G1 und L1M-G2 (Vorlesungen mit Übungen) im Grundschullehramtsstudiengang unter Berücksichtigung von Elementen des digitalen Lernens entwickelt werden. Ziel ist es, der besonderen Heterogenität und der – als Maßnahme gegen den Lehrermangel an Schulen – steigenden Anzahl der Studierenden im Grundschullehramt hochschuldidaktisch zu begegnen. Da Mathematik Pflichtfach ist, bringen die Studierenden nicht nur unterschiedliche Vorkenntnisse, sondern auch ein breites Spektrum an verschiedenen Erfahrungen, Einstellungen und Motivationen für das Fach mit. Dennoch sollen sie bestmöglich nicht nur zur Durchdringung, sondern auch zum Unterrichten mathematischer Inhalte befähigt werden.

 



Geförderte Projekte "Zeit für Lehre" im SoSe 2019

Prof. Dr. Ute Dettmar (FB 10, Insitut für Jugendbuchforschung)

Titel: Grundlagen der Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft

Kurzbeschreibung: Die Einführungsveranstaltung für die Studierenden des Bachelorstudiengangs Germanistik, die den Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur studieren, soll als Grundlagenseminar inhaltlich und methodisch neu konzipiert werden. E-Learning-Komponenten und Blended-Learning-Formate sollen entwickelt und integriert werden; die modularen Einheiten sollen zugleich für andere Lehrveranstaltungen im B.A.Studium und für die Studierenden des im WS 2019/20 startenden interdisziplinären Masterstudiengangs Kinder- und Jugendmedienkulturen genutzt werden, die sich, teils aus den Nachbardisziplinen, vor allem den Buchwissenschaften kommend, diese literaturwissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten müssen.

 


Prof. Dr. David von Mayenburg (FB 01, Institut für Rechtsgeschichte)

Titel: Konzepte für ein zeitgemäßes Jurastudium an der Goethe-Universität

Kurzbeschreibung: Ziel des Projekts ist es, ein nachhaltiges Reformkonzept für das juristische Studium an der GU zu entwickeln. Dabei wird es darum gehen, Fehlentwicklungen entgegenzuwirken, etwa im Bereich der Studienabbruchsquoten und bei den in letzter Zeit nachlassenden Examensergebnissen. Basierend auf einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse sollen Wege aufgezeigt werden, um durch gezielt auf die Bedürfnisse der Frankfurter Studierenden angepaßte Lehrangebote das Jurastudium in Frankfurt sowohl inhaltlich als auch organisatorisch noch attraktiver zu machen und den Bedürfnissen unserer Zeit anzupassen. Am Ende soll das Konzept einer Reform der Studienordnungen stehen, das im Herbst 2019 dem Fachbereichsrat vorgelegt werden soll.

 


Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (FB10, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft)

Titel: Internationalisierung der Web-basierten Ressourcen der Theaterwissenschaft

Kurzbeschreibung: Zur Erhöhung der Internationalisierung in der Theaterwissenschaft sollen über das deutschsprachige Angebot hinaus umfangreiche englisch- und französischsprachige Ressourcen angeboten und gleichzeitig neue Lern- und Vernetzungsangebote mit Partneruniversitäten implementiert werden. Hierzu werden kooperierende Lehrveranstaltungen in den Studiengängen der Theaterwissenschaft an der Goethe-Universität (GU) mit Lehrveranstaltungen an internationalen Partneruniversitäten konzipiert, in welchen die Studierenden in internationalen standortübergreifenden Kleingruppen kooperieren. Die Zusammenarbeit soll über die Nutzung von virtuellen Kommunikationsmedien ermöglicht und die Ergebnisse des forschenden Lernens in internationalen Kleingruppen durch Produkte wie Poster, schriftliche dramaturgische Ausarbeitungen oder Aufzeichnungen szenischer Darstellungen dokumentiert werden. Auch ohne einen eigenen Auslandsaufenthalt wird es den Studierenden durch das geplante Vorhaben möglich, in internationalen Austausch zu treten und interkulturelle Erfahrungen zu machen. Das Vorhaben trägt somit maßgeblich zur Internationalisierung der Studiengänge der Theaterwissenschaft bei.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien)

Titel: Lehrprojekt: Smart Toys

Kurzbeschreibung: Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Lehrmaterialien für Seminare im Bereich Smart Toys - elektronische Spielzeuge, denen es über eine eingebaute Software möglich ist, mit dem Spielenden zu interagieren. Im letzten Semester sind im Rahmen des Forschungsprojekts Gegenwartsästhetik[1] eine Reihe von Smart Toys (u.a. Wowwee Chip Roboterwelpen, Wowwee Robosapien Roboter, Ubtech Jimu Robot AstroBot Kit und Furby von Hasbro) angeschafft worden, die nun in die Lehre integriert werden sollen. Es sollen nicht nur Handreichungen entstehen, die sich mit den Projektabläufen und Planungsschritten beschäftigen, sondern auch ein Konzept zur didaktischen Vermittlung einer ästhetischen Auseinandersetzung mit Smart Toys im Kunstunterricht.

[1]  Das interdisziplinäre Forschungsverbundprojekt „Gegenwartsästhetik. Kategorien für eine Kunst und Natur in der Entfremdung“ wird gefördert von der Volkswagen Stiftung (Laufzeit: 01.01.2018-31.12.2020, http://www.birgitrichard.de/gegen.html)

 



Geförderte Projekte „Zeit für Lehre“ im WiSe 2018/19

Prof. Dr. Axel Fleisch (FB 09, Afrikanistik)

"Linguistische Anthropologie: Unterrichtsdesign und Lernpakete"

Kurzbeschreibung: Themen und Methoden aus der linguistischen Anthropologie gewinnen heute im Zuge vermehrter internationaler Mobilität an Bedeutung. Damit im Zusammenhang stehen Fragen nach sprachlich begründeten, doch über die Sprache  hinausgehenden Fragen kultureller Identität und sich daraus ergebender aktueller und gesellschaftsrelevanter Problemfelder.
Das Studium der linguistischen Anthropologie ist theoretisch und methodologisch anspruchsvoll. Diese Themen zu vermitteln bedeutet ein hohes Literatur- und Leseaufkommen, aber auch zeitintenisve praktische Methondenanleitun. Selbstlerpakete, die eigenständige Lekture fragend und leitend begleiten und das Einüben von Methodnenkompetnez anleiten, erlauben, Klassenraumaktivitäten auf die notwenigerweise interaktiv zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten zu fokussiren. Der Erstellung dieser Selbstlernpakte dient die bantragte Finanzierung.

 


Prof. Dr. David Käbisch (FB 06, Religionspädagogik)

Erarbeitung eines e-Learing-Moduls und Tutorien-Moduls für den neu konzipierten Grundkurs „Einführung in die Religionspädagogik“

Kurzbeschreibung:Derzeit werden die fachspezifischen Anhänge zur Studien- und Prüfungsordnung im Lehramt überarbeitet. Diese treten auch für die Religionspädagogik ab dem WS 2018/19 in Kraft. Auf Anregung der ABL wurden dabei drei Innovationen realisiert: Zum Ersten sollen im Rahmen des von Bund und Ländern geförderten Projekts „Level – Lehrerbildung vernetzt entwickeln“ vermehrt interdisziplinäre Lehrveranstaltungen im Modul PT/RP1 und PT/RP2 Eingang finden. Zum Zweiten soll in Übereinstimmung mit dem KMK-Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ den Herausforderungen der Digitalisierung stärker Rechnung getragen werden. Und zum Dritten soll unter dem Vorzeichen der Inklusion der wachsenden Heterogenität der Lehrenden und Lernenden Rechnung getragen wer-den. Der im WS 2018/19 erstmals stattfinden Grundkurs „Einführung in die Religionspädagogik“ (L1, L2, L3 und L5) ist das Herzstück dieser Modulrevision und wird die bestehende Lehr-/ Prüfungssituation nachhaltig verbessert.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien)

LooT (Learning out of Tutorials) - JuKu goes Blended-Learning

Kurzbeschreibung: In den letzten Semestern sind unterschiedliche Handreichungen, Anleitungen, Tutorials, Erklärvideos u. ä. zum JugendKulturArchiv entstanden. Diese entwickelten Lernmaterialien sollen nun in E-Learning- bzw. Blended-Learning-Formaten einer breiten Studierendenschaft zugänglich gemacht werden. Hierbei sollen zunächst die Materialen in einem Portal gesammelt werden und didaktische Formate wie etwa Lernbar, Wiki oder Tumblr entstehen, so dass die Lernenden sich die Inhalte anschließend selbstständig erarbeiten können.

 


Prof. Dr. Cornelia Rosebrock (FB 10, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik)

Seminar „Einführung in die Lese- und Literaturdidaktik“

Kurzbeschreibung: Die zentrale einführende Veranstaltung für Studienanfänger des Lehramts Deutsch (alle Lehramtsstudiengänge) soll neu konzipiert, mit Selbstlern-Modulen, Aufgaben und Blended-Learning-Komponenten sowie mit strukturierten Unterstützungsangeboten versehen werden.

 



Projekte „Zeit für Lehre“ im WiSe 2017/18

Prof. Dr. Andreas Gold (FB 05, Institut für Psychologie)

“Leseförderung – Verzahnung durch Kooperation”

Kurzbeschreibung: Für Studierende der Lehrämter L1, L2, L3 und L5 soll ein Format für eine gemeinsame Veranstaltung zur Leseförderung von Fachdidaktik Deutsch (FB 10) und Pädagogische Psychologie (FB 05) erarbeitet und erprobt werden. Inhaltlich geht es um Ansätze und Methoden der Leseförderung auf der Wort-, Satz- und Textebene und um pädagogische Interventionen bei Leseschwierigkeiten. Kooperationspartner sind Frau Prof. Rosebrock (FB 10) und Herr Prof. Gold (FB 05). Beide sind in der Forschung zu Lesesozialisation und Lesedidaktik bzw, zu Leseschwierigkeiten und Leseförderung ausgewiesen. Der Mehrwert einer solchen Konzeption wird in der Kontrastierung und Verschränkung der disziplinären Perspektiven gesehen.

 


Prof. Dr. Matthias Jahn (FB 01, Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie)

Erstellung eines Praxisleitfadens zu Moot Courts in der rechtswissenschaftlichen Ausbildung  (Drehbuch Moot Court)“

Kurzbeschreibung: Ausgehend von den Praxiserfahrungen nach zwei wirtschaftsstrafrechtlichen Moot Courts an der Goethe-Universität soll auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes in der didaktisch orientierten Rechtswissenschaft ein praktisch verwertbarer Leitfaden für alle Kolleginnen und Kollegen in der Lehre erstellt werden. Dieser richtet sich an Kollegen, die sich ebenfalls für dieses innovative Lehrformat interessieren, aber den organisatorischen Aufwand nicht vollständig einschätzen können oder sich bislang sogar von seiner Dynamik abschrecken lassen.

 


Prof. Dr. Melanie Köhlmoos (FB 06, Evangelische Theologie, Altes Testament)

Titel: Neukonzeption der Grundkurse Altes Testament / Neues Testament

Kurzbeschreibung: (1) Das Format „Einführung in das Studium des Alten Testaments“ / “Einführung in das Studium des Neues Testaments“ (Bestandteil des Basismoduls AT/NT 1 für LA-Studiengänge: 4 SWS, 2 Semester) ist durch die Einführung eines e-Learning-Moduls für Bibelkunde und Geschichte Israels vom 2. Jt. v. Chr bis 1. Jh. n. Chr. zu ergänzen. Dieses hat die Stärkung und Förderung der eigenständigen Lektüre biblischer und nichtbiblischer Texte zum Ziel. (2) In demselben Lehrformat ist ein durch studentische Tutoren begleitetes Tutorium zur Lektüre bibelwissenschaftlicher Grundlagenliteratur zu entwickeln, das Stärkung und Förderung der Textkompetenz hinsichtlich des Schreibens und der hermeneutisch-methodischen Reflexion biblischer und nichtbiblischer Texte anzielt.

 


Prof. Dr. Diemut Kucharz (FB 04, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe)

Titel: Einführung eines ePortfolios im Rahmen des L1-Sachunterrichtsstudiums

Kurzbeschreibung: Im Rahmen von Level werden im Teilprojekt „digitales Portfolio“ Möglichkeiten von Portfolioarbeit entwickelt, die in dem hier beschriebenen Vorhaben in einem Studiengang erprobt werden sollen: Die Einführung einer begleitenden Portfolioarbeit im Lehramtsstudium des Sachunterrichts, das im ersten Semester begonnen und über das Studium hinweg begleitend geführt wird. Die Heran- und Einführung dieser ePortfolioarbeit soll im WS 17/18 im Rahmen meiner LV „Einführung in den Sachunterricht“, erfolgen. Dazu müssen die Studierenden sowohl in die Arbeit mit den Lernplattformen eingeführt, angeleitet und unterstützt werden, als auch geeignete Aufgaben entwickelt und erprobt werden, um die Reflexion über das eigene Sachunterrichtsstudium sinnvoll anzuregen und zu entwickeln.

 


Prof. Dr. Birgit Richard (FB 09, Institut für Kunstpädagogik)

Titel: Erstellung von Erklärvideos

Kurzbeschreibung: Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Lehrmaterialien in praktischen Seminaren im Bereich Video. Dabei sollen nicht nur Handreichungen entstehen, die sich mit den Projektabläufen und Planungsschritten beschäftigen, sondern auch eine didaktische Vermittlung der Verwendung von Apps und Software.

 


Prof. Dr. Dirk Wicke (FB 09, Institut für Archäologische Wissenschaften)

„3D-Digitalisate im eLearning-Einsatz“

Kurzbeschreibung: Beschreiben und Deuten sind grundlegende archäologische Fähigkeiten, die den Studierenden zu Studienbeginn vermittelt und mit ihnen geübt werden müssen. In Verbindung mit einem bestehenden Forschungsprojekt zur 3D-Digitalisierung archäologischer Originalfunde aus den Institutssammlungen ergibt sich die Möglichkeit, virtuelle Digitalisate statt empfindlicher Originale im Rahmen von eLearning-Modulen für das Grundstudium einzusetzen. Im Rahmen des Programms „Zeit für Lehre“ soll eine strukturierte Entwicklung eines eLearning-Moduls mit Selbstlern- und Prüfungselementen umgesetzt werden.