Meditation gegen Depression (WIND)


Depression – was ist das?

Depressive Störungen gehören zu den Hauptursachen gesundheitlicher Beeinträchtigungen und sind eine der häufigsten psychischen Störungen. Zu den Symptomen einer Depression zählen Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit. Hinzu kommen Erschöpfung, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Gefühle der Hoffnungs- oder Wertlosigkeit. Betroffene sind emotional stark belastet, was häufig zu deutlichen Einschränkungen in den Bereichen Sozialleben, Partnerschaft und Beruf führt. Auch bei medikamentöser Therapie können die Symptome in einigen Fällen nicht ausreichend gelindert werden.

Worum geht es in der Therapiestudie?

Wer unter Depression leidet, empfindet sehr oft ein intensives Gefühl der Ablehnung sich Selbst und anderen Menschen gegenüber, und fühlt sich zugleich abgelehnt von Anderen. Es entsteht der Eindruck, isoliert und von seiner Umwelt getrennt zu sein. Eine positive Haltung aber kann man lernen.

Um Menschen mit Depression besser helfen zu können, hat die Arbeitsgruppe von Prof. Stangier (Lehrstuhlinhaber der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie) in Kooperation mit Prof. Dr. Stefan Hofmann (Humboldt-Professor Universität Marburg, Center for Anxiety Disorders, Boston University) ein spezielles Behandlungsprogramm entwickelt, das buddhistische Meditationstechniken mit moderner Verhaltenstherapie kombiniert. Die aus dem Buddhismus stammende Metta-Meditation fördert die Verbindung zu sich selbst und zu anderen. Metta ist ein Begriff, der Freundlichkeit, aktives Interesse an Anderen, Liebe, Freundschaft, oder Sympathie umschreibt. Eine solche Form der wohlwollenden Haltung kann über Meditationstechniken eingeübt werden. Dabei haben sich 4 Schritte als hilfreich erwiesen:

W– Wahrnehmen was ist

I – Im Moment bleiben

N – Neugierig und wohlwollend beobachten

D – Distanzieren von negativer Bewertung

Die Ergebnisse der aktuellen randomisiert-kontrollierten Studie finden sie hier

Eine Präsentation der Ergebnisse auf dem Kongress der American Association of Cognitive-Behavioral Therapy (ABCT) in New Orleans 2021 finden sie hier

Downloadbereich für TeilnehmerInnen der Studie

Hier finden Sie alle aktuellen Materialien der laufenden Therapiesitzungen sowie die Audio-Dateien der Meditationsübungen.

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Zu den Audioaufnahmen

Kontakt

Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Dr. Elisabeth Arens 

Telefon: 069-798-23250

Außerhalb der Sprechzeiten bitte auf dem Anrufbeantworter Name und Telefonnummer hinterlassen.
Wir rufen baldmöglichst zurück.

Verantwortlicher Leiterin

Dr. Elisabeth Arens
 

In Zusammenarbeit und Förderung durch die Alexander von Humboldt-Professur Marburg,

Prof. Dr. Stefan G. Hofmann