PROGRID: Therapie anhaltender Trauer

Haben Sie vor mehr als 6 Monaten einen Angehörigen, wie (Ehe-)partner/in, Elternteil, Geschwisterteil, Kind oder eine andere Ihnen nahestehende Person verloren? Verspüren Sie seitdem eine intensive Sehnsucht nach der Person? Fühlen Sie sich einsam oder haben Sie Probleme den Tod zu akzeptieren? Sind Ihre Gedanken fortwährend bei dem/ der Verstorbenen? Oder haben Sie Schuldgefühle oder machen sich Selbstvorwürfe? Versuchen Sie Erinnerungen oder Gefühle an die verstorbene Person und deren Tod zu vermeiden? Auch mehrere Monate nach dem Verlust gibt es immer noch keine spürbare Besserung und es fällt Ihnen schwer Ihren Alltag fortzuführen?

Im Rahmen eines Forschungsprojektes suchen wir aktuell Personen zwischen 18 und 75 Jahren, die unter o.g. Beschwerden leiden und an einer Psychotherapie interessiert sind. In unserem Projekt werden zwei anerkannte Verfahren im Bereich der Behandlung der anhaltenden Trauerstörung gegeneinander getestet. Beide Verfahren werden ambulant im Rahmen von 20-24 Sitzungen von speziell geschulten Therapeuten durchgeführt. Neben einer genauen Diagnostik zu Beginn wird auch Ihre Therapie, deren Erfolg und der weitere Verlauf wissenschaftlich begleitet.

Die Therapien können ohne Wartezeit begonnen werden. Sie werden von den Krankenkassen finanziert und von geschulten Psychotherapeut/innen durchgeführt. Auf lange Sicht wollen wir gewährleisten, dass es für Betroffene einer Anhaltenden Trauerstörung gute Behandlungsmöglichkeiten gibt

Wenn Sie unter einer anhaltenden Trauerstörung leiden und herausfinden möchten, ob die Teilnahme an unserer Therapiestudie für Sie hilfreich sein kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Dies kann in einem telefonischen oder direkten Gespräch oder per E-Mail geschehen. Sollte eine Teilnahme für Sie nicht in Frage kommen, werden wir Sie weiter beraten.

Ansprechpartnerin:       

M.Sc. Octavia Harrison

Telefon:  

069/ 798 23973

E-Mail:

harrison@psych.uni-frankfurt.de

 

      

 

                  

Verantwortliche Leiterin:

PD Dr. Regina Steil