Essstörungen

Es werden zwei große Formen von Essstörungen unterschieden: die Magersucht („Anorexia Nervosa”) und die Bulimie („Bulimia Nervosa”). Wichtigstes Kernsymptom der Magersucht ist das extrem niedrige Gewicht (Body Mass Index kleiner als 17,5), das zum großen Teil durch starkes Hungern herbeigeführt wird. Die Personen erleben sich trotz des Untergewichtes als immer noch zu dick. Personen mit einer Bulimie leiden oftmals unter Heißhungerattacken und versuchen danach, mit Erbrechen oder Abführmitteln der drohenden Gewichts- zunahme entgegenzuwirken. Menschen mit dieser Essstörung sind oftmals normal- oder leicht übergewichtig. Bei beiden Formen der Essstörungen kann es zu erheblichen körperlichen und psychischen Folgeerscheinungen kommen.





Weiterführende Literatur:

  • Gerlinghoff, M. & Backmund, H. (2004). Wege aus der Essstörung. Stuttgart: Trias.
  • Wardetzki, B. (2002). Iss doch endlich mal normal! Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen. München: Kösel.
  • Schmidt, U. & Treasure, J. (2001). Die Bulimie besiegen. Weinheim: Beltz Verlag.
  • Treasure, J. (2001): Gemeinsam die Magersucht besiegen. Ein Leitfaden für Betroffene, Freunde und Angehörige. Beltz Verlag.

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