Forschung am Institut für Psychologie

Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO)

Das Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO) ist ein praxisorientiertes Forschungsinstitut der Goethe-Universität Frankfurt. Es vereint Wissenschaftler der Ökonomie, Psychologie und Soziologie, die interdisziplinär zu Themen des Human Resource Management forschen, lehren und beraten.

   

Center for Individual Development and Adaptive Education (IDeA)

IDeA steht für Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk. Am Forschungszentrum IDeA in Frankfurt werden individuelle Entwicklungsprozesse bei Kindern in den ersten zwölf Lebensjahren erforscht. Außerdem werden Ansätze zur individuellen Lernförderung auf ihre Wirksamkeit überprüft.

   
 

Methodenberatung

Dieses Programm zielt darauf ab, die Methodenkompetenzen von Studierenden während der Studiumseingangsphase zu verbessern, um so langfristig die Chancen für einen positiven Studienabschluss zu erhöhen.

Zur Förderung der Methodenkompetenz wird hier eine Methodensprechstunde angeboten und das kurrikulare Lehrangebot durch zusätzliche Methodenworkshops ergänzt.


Forschung in den Abteilungen

Die Abteilung Allgemeine Psychologie I beschäftigt sich mit Kognition im weitesten Sinn, insbesondere der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, und dem Gedächtnis. Der Mensch in der Interaktion mit seiner Umwelt spielt hier eine bedeutende Rolle.

Die Abteilung Allgemeine Psychologie II befasst sich mit der Frage, wie das menschliche Gehirn Entscheidungen fällt in Situationen, die von Unsicherheit gekennzeichnet sind. Dabei spielen Emotionen, Erwartungen und Risikoeinschätzungen eine Rolle, und zwar häufig unbewusst.

Näheres zur Forschung der Abteilung fürArbeits- und Organisationspsychologie finden Sie hier.

In der Abteilung für Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik werden verbale und physiologische Methoden verwendet, um Emotionen, insbesondere Angst und Ärger, sowie Mechanismen des Ausdrucks bzw. der Bewältigung von Emotionen zu untersuchen. Weitere Forschungsgebiete betreffen Musikpsychologie und Anpassungsprozesse von Migrantinnen bzw. Migranten.

Die Abteilung Entwicklungspsychologie untersucht kognitive Veränderungen im Verlauf der Lebensspanne, wobei die Säuglings- und Kleinkindforschung sowie die Forschung bei älteren Menschen Schwerpunkte darstellen. Zusätzlich zu Verhaltensmaßen werden auch deren Korrelate im Gehirn analysiert.

In der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie werden Faktoren der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen, Methoden zu deren Behandlung sowie die Wirksamkeit von Psychotherapie untersucht.

Im Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie forschen wir über Personen in pädagogischen Kontexten. Dies können Kinder, aber auch Erwachsene sein, die sich in Kindergarten, Schule oder Weiterbildung befinden. Für diese Bereiche wird  Diagnostik entwickelt und Evaluationen und Trainings durchgeführt.

Die Abteilung Neurokognitive Psychologie erforscht mittels funktioneller Bildgebung  (fMRI, fNIRS, EEG) die neuronalen Mechanismen kognitiver Funktionen (z. B. Arbeitsgedächtnis, kognitive Kontrolle). Schwerpunkte liegen dabei auf der Erklärung interindividueller Unterschiede und dem Verständnis kognitiver Entwicklung.

Im Arbeitsbereich Psychoanalyse werden in der Forschung autobiographische Erzählungen und erzählte Lebensgeschichten verwendet, um die Entwicklung autobiographischen Erinnerns und Denkens sowie Prozesse narrativer Emotionsverarbeitung auch im Rahmen psychischer Störungen zu untersuchen.

In der Abteilung Psychologische Methodenlehre, Evaluation und Forschungsmethodik werden neuere statistische Verfahren entwickelt, systematisch auf ihre Eigenschaften hin überprüft und unter praxisrelevanten Bedingungen ausgetestet. Desweiteren werden Testverfahren, u. a. im Aufmerksamkeitsbereich, konzipiert und unter Anwendung von höheren statistischen Methoden und neueren testtheoretischen Ansätzen validiert.

Die Abteilung für Sozialpsychologie legt Wert darauf, sozialpsychologische Theorien für die Praxis nutzbar zu machen und in der Praxis zu evaluieren. Die Schwerpunkte liegen in der Intergruppenforschung in organisationalen (z.B. Unternehmensfusionen, Führungsforschung, Arbeitsgruppen) und gesellschaftlichen (z.B. Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Akkulturation) Kontexten.